Argumente gegen die revidierte BNO


Die Zofinger Bevölkerung soll bei der wegweisenden Änderung des Zonenplans und der BNO mitentscheiden. Deshalb wurde von unab­hängigen Bürgerinnen und Bürgern das Referendum ergriffen.

Folgende Punkte sprechen gegen diese Änderungen:

1.) Die bestehende Umgebungsschutzzone Altstadt (4) limitiert die Höhe der Gebäude. Das mögliche zusätzliche Vollgeschoss beeinträchtigt das schützenswerte Bild der Altstadt.

2.) In der Zone W3 sind 2 Zusatzgeschosse möglich. Es entsteht ein Flickenteppich aus 3- und 5-stöckigen Gebäuden.

3.) An den Bahngeleisen (2, 3) stehen heute keine oder niedrige Gebäude. Die möglichen Bauten bis 38 m Höhe (12 Geschosse) an dieser Stelle beeinträchtigen die Ansicht auf die Altstadt.

4.) Die Umzonung des gesamten Swissprinters- (2) [54'944 m2]  und  Cartub-Areals (3) [19'107 m2] von der Arbeitszone in die Wohn- und Arbeitszone WA4 geschieht ohne eine mögliche vertragliche Mehrwertabgabe zugunsten der Gemeinde. In diesen Arealen ist Wohnraum für mindestens 1'100 Bewohner*innen vorgesehen. Entsprechende Arbeitsplätze fehlen und deshalb müssen die neuen Bewohner*innen pendeln.  Für die zukünftigen Einwohner*innen fehlen die entsprechenden  Verkehrswege,  Bahnkapazitäten und Schulhäuser.

Umzonungen können auch später jederzeit vorgenommen werden,  Rückzonungen sind nur gegen Entschädigung möglich und somit praktisch ausgeschlossen.

Zofingen hat bereits ausreichend leere Wohnungen.